| Darf ich vorstellen: mein Vater
Ueckerich ist keine Erfindung, die nach einer Ausschreibung nach einem Maskottchen entstanden ist, sondern die eigentliche Figur lag bereits vor. Geschaffen hat sie der ehemalige Kunsterzieher Dieter Pahl, der heute in Liepgarten bei Ueckermünde wohnt.
Bereits in den 80-er Jahren entstand das fischartige Wesen in Zusammenhang mit einer Geschichte, die sich Kinder einer Schule in Ueckermünde ausgedacht hatten. Die "Olchis" waren kleine Kobolde, die durch einen Zufall nach Ueckermünde kamen und die Eigenart hatten, dass sie Schrott und Müll fraßen. Nach und nach säuberten sie die Stadt, stellten aber auch einiges Chaos an. Hier taucht Ueckerich als Wächter der Gewässer erstmals auf.
Bei der Suche nach einem Motiv für einen "stadteigenen" Kräuterlikör als Werbepräsent erinnerte man sich an diese Figur und das Maskottchen der Stadt war geboren. Dieter Pahl erhielt den Auftrag, mehrere Motive des Ueckerich zu zeichnen und auch eine animierte Figur zu erstellen, die winken konnte. Nach und nach entstanden viele verschiedene Zeichnungen in der für Dieter Pahl typischen Aquarelltechnik und stets mit ein wenig Witz.
Für die Unterstützung sind wir dem Liepgartener sehr verbunden und hoffen, dass er noch einige Motive auf Lager hat. Danke, Dieter!
Schöpfer der Animationsfigur
Man mag glauben, dass es einfach ist, nach einer vorliegenden Zeichnung eine dreidimensionale Figur anzufertigen, doch das ist ein komplizierter Prozess. Um so erfreuter sind wir, dass dafür Jens Pauw aus Leer gewonnen werden konnte. Gemeinsam mit Dieter Pahl setzte er die Zeichnung in eine Figur um und verpasste dem Ueckerich eine Kleidung, denn außer einer Mütze war er bisher nackt. Dies gelang dem Künstler sehr gut, sodass die herausragenden Eigenschaften des Ueckerich auf die Figur übergingen. Diese Figur, deren "Skelett" aus einem Schaumstoff besteht, ist so angelegt, dass sie sowohl auf einem Ständer stehen kann, aber auch von einem Menschen getragen werden kann. Dann lebt der Ueckerich, kann laufen, Flyer verteilen, mit den Körperteilen wackeln und natürlich seinen Dreizack benutzen. Erst dadurch wird es möglich, mit ihm auf Tuchfühlung mit den Menschen zu gehen und für die Stadt zu werben.
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